Radbahn.





Radbahn Aktuell: Vier Videos vor Weihnachten!

Wir wollen einen kurzen Abschnitt der Radbahn bauen, und dies hier unter der U1 in Kreuzberg im Zentrum Berlins.

Wir wollen dieses Testfeld für dafür nutzen, verschiedene Elemente der Radbahn auszuprobieren, wie zum Beispiel den Bodenbelag, Beleuchtung, Vegetation und Mobilitätsinnovationen.

Wir wollen die ganze Welt dazu einladen selbst zu erfahren und zu experimentieren, wie die Radbahn eines Tages aussehen könnte.

Das Testfeld wird eine Einladung sein, eine Plattform für Alle das städtisches Leben zu genießen.

Ein bisschen wie ein Festival in der Innenstadt. Wir haben bereits die Unterstützung vom Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg, sowie dem Berliner Senat und zur Zeit bewerben wir uns um verschiedene Fördermöglichkeiten.

In der Zukunft werden wir alle Berliner*innen dazu einladen, selbst Teil des Projektes zu werden.

Die Stadt wird offiziell ein Teil der Radbahn untersuchen auf Ihre Machbarkeit hier in Kreuzberg vom Schlesischen Tor bis zum Kottbusser Tor. Und das ist ein erster wichtiger Schritt zur möglichen Umsetzung.

Wir sind schon sehr gespannt auf die Ergebnisse und freuen uns auch auf die weitere Zusammenarbeit mit dem Senat. Hätte man uns vor drei Jahren gefragt ob das moeglich ist, ich weiss nicht was wir da gesagt hätten.

Eine Machbarkeitsstudie ist grundsätzlich dazu da, die Realisierbarkeit eines Projektes zu überprüfen. Das heisst, in diesem Falle man schaut sich an inwiefern ist die Radbahn verkehrstechnisch machbar, wie geht man mit bestimmten Situationen um, zum Beispiel mit Bahnhöfen und mit den Kreuzungsbereichen und was wird es alles kosten.

Noch kann man nichts von der Radbahn sehen, doch in Wahrheit ist eine Menge passiert! Man kann sogar sagen: Radbahn ist so lebendig wie nie zuvor! Warum das? Weil Radbahn zu einem Lieblingskind Berliner Politiker geworden ist!

An dieser Stelle ein Dank an unsere 1000 Crowdfunder: Wir haben die Bücher jetzt an Politiker übergeben, und ein tolles Feedback bekommen.

Denn unsere Idee ist divers. Es geht ja nicht nur um das Radfahren, sondern darum den Raum unter der Bahn zu bespielen. Eine Art grüne Ader mit Spannenden Räumen für Kultur, nachhaltigen Nahverkehr, Energie aus der Sonne, und die Sicherheit auf der Straße und vieles mehr.

So findet jede Partei etwas Interessantes an unserem Konzept.

Unser Konzept:

Radbahn will den vergessenen Raum unter Berlins berühmter U1-Hochbahn in eine pulsierende urbane Hauptschlagader verwandeln. Sie ist ein Spielfeld für zeitgemäße Mobilität, Innovation und Freizeitangebote.

Im Schutze der Hochbahn

Das Bedürfnis, ein Dach über dem Kopf zu haben, ist dem Menschen ureigen – ein Dach bedeutet Schutz, Geborgenheit und Heimat. In der Mitte, im Licht, immer sichtbar, ist die Radbahn allerdings kein privater Rückzugsort, sondern eine Bühne für alle. Ein Ort der Begegnung, der Interaktion, des Sozialen.
Der Raum unter der Hochbahn ist wertvoll und soll vielen Menschen zugute kommen.

Am Halleschen Ufer, 1928 Staatsarchiv Freiburg W 134 > Nr. 000615 / Fotograf: Willy Pragher

Eine Reise vom Zoo bis zur Oberbaumbrücke

Die Radbahn verläuft mitten durch eine Stadt, die sich in ständigem Umbruch befindet. So ist es logisch, dass sich etliche stadträumliche Qualitäten links und rechts der Strecke finden lassen: Orte des täglichen Chaos und Orte der Ruhe und Entschleunigung, Orte der räumlichen Enge und solche, die großzügig angelegt sind, Orte aus Beton oder idyllische Stadtnatur.

Mit dem Radbahn-Konzept nehmen wir diese Qualitäten auf und übertragen sie auf die Zukunft. In sieben Abschnitten zeigen und formulieren wir, was wir für unsere Stadt und ihre Bewohner als wünschenswert erachten. Es ist eine Vision, in der sehr viel Liebe für die einzelnen Orte steckt. Wir glauben, dass die Radbahn mithelfen kann, eine positive Entwicklung dieser angrenzenden Stadträume zu fördern.

Radbahn ist eben nicht eine Autobahn für Radfahrer, sondern eine Reise entlang und unter Berlins erster U-Bahnstrecke. Wir rasen nicht im Stress der Großstadt, sondern fahren entspannt und schauen uns um…

Losfahren!

Wie kann man die Radbahn unterstützen?

Hinter dem Konzept steht der gemeinnützige Verein „paper planes e.V.“ und ein Team von acht Berlinern. Durch ihre Arbeit wird aus der Vision ein konkretes Projekt: sie haben ein 140-seitiges Buch verfasst, das die Realisierbarkeit der Radbahn zeigt und sie machen Lobby- und Öffentlichkeitsarbeit für die Umsetzung der Radbahn.

Sie kann man unterstützen indem man an den Verein spendet oder das Buch „Radbahn. Eine Potenzialstudie“ kauft. Darüber hinaus: Sprecht über das Projekt! Teilt es in den Sozialen Medien! Abonniert den Newsletter!

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